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Geschichte des Hotels An der Gruga
Renaissance für ein kleines Wirtschaftswunder

Man sieht es unserem modernen – zwischen 2008 und 2012 komplett umgebauten – Hotel an der Gruga kaum noch an. Aber in der Tat steckt in ihm die ereignisreiche Geschichte eines Wirtschaftswunders der Nachkriegszeit. In diesem Fall ist es jene von Hans und Änne Weber. Das Landwirts-Ehepaar investierte die Abfindung für ihren einer Zeche gewichenen Hof in ein messenahes Trümmergrundstück in Essen-Rüttenscheid und eröffnete dort am 1. Juni 1956 das Hotel An der Gruga mit 18 Zimmern zum Preis von 7,50 DM pro Nacht. Weitere 2,50 DM wurden für das Frühstück fällig und wer im Winter übernachtete, zahlte einen Heizkostenzuschlag von 1 DM.

Die Auslastung der ersten Jahre ließ zu wünschen übrig und entwickelte sich so langsam, dass das Gründerehepaar 1958 kurz davor war, das Haus für den damaligen Fabelbetrag von 250.000 DM an einen Lottogewinner zu veräußern.

Doch so einfach gibt man sein Lebenswerk nicht auf. Der Verkauf wurde abgeblasen, die Belegung stieg endlich an und nach zwei glücklichen Jahrzehnten konnte das Haus an Jürgen Weber, das jüngste von fünf Kindern, und seine Frau Gertraut übergeben werden. Während die zweite Generation den Betrieb laufend modernisierte und auf 39 Zimmer erweiterte, lief sich der heutige Inhaber Matthias Weber mit Ausbildungs- und Karrierestationen in Düsseldorf, München, New York und San Francisco für die Übernahme des elterlichen Betriebes „warm“, in den er schließlich 1999 eintrat.

Daneben hatte er noch Zeit für eigene Geschäfte, übernahm 2006 das Hotel Maximilians im selben Stadtteil und führte beide Häuser als wbw-Hotels (Weber Business und Weekend Hotels) zusammen.

Mit dem Abschluss der Komplettsanierung des Hotels An der Gruga vollendete das kleine Wirtschaftswunder der Familie Weber ein weiteres Kapitel, das ganz bestimmt nicht das letzte sein wird!